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Apr 28, 2025-2 MIN LESEN

Zurück in die Vergangenheit!

Ein interessanter Befund, nach dem ich nicht gesucht habe.

BABegli Amanov

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„Morgen, nach dem Aufwachen, siehst du den DMC DeLorean, das Auto aus dem Film Zurück in die Zukunft. Es ist bereit, dich in eine beliebige Zeit Deiner Vergangenheit zu bringen. Welche Zeit würdest du wählen, und was würdest du deinem jüngeren Ich sagen?"

Neulich habe ich einen Podcast mit Jeffrey gehört, bei dem der Business-Coach Simon Chan zu Gast war. Insgesamt war es eine wirklich angenehme Folge. Warum erwähne ich das? Weil ich auf der Suche nach interessanten Podcasts über Beständigkeit (Consistency auf Englisch) war. Dieses Thema beschäftigt mich schon eine Weile, und ich habe in meiner Freizeit nach mehr Klarheit gesucht. Was jedoch meine Aufmerksamkeit erregte, war nicht das Thema Beständigkeit an sich – obwohl es in der Folge mehrmals erwähnt wurde. Es waren die Fragen oben, die Jeffrey dem Simon am Ende des Podcasts stellte.

Diese beiden Fragen haben mir zwei Stunden Schlaf gekostet. Ich habe so intensiv darüber nachgedacht, wobei mir ständig Folgefragen durch den Kopf schwirrten: Wohin, oder besser gesagt wann, würde ich reisen? Und vor allem, was würde ich meinem jüngeren Ich sagen wollen?

Ich bin zu einem Entschluss gekommen: Ich würde gerne während meiner Schulzeit mit meinem jüngeren Ich sprechen. Warum genau diese Zeit? Weil ich meiner Meinung nach in diesem Alter damit hätte beginnen können, den Grundstein für eine „bessere" Version von mir selbst zu legen. Ich würde mir selbst sagen: „Lerne, ins Handeln zu kommen, und fange nichts Neues an, ohne das Vorherige beendet zu haben." Ja, genau das!

Mir ist klar, dass das ein sehr persönlicher Ratschlag ist. Aber diese beiden Prinzipien hätten mir sehr dabei helfen können, mich deutlich weiterzuentwickeln, wenn ich sie schon früher als mit 30 gelernt hätte.

Während dieses tiefen Nachdenkens hatte ich eine plötzliche Erkenntnis: Das, was ich mit dieser imaginären „Reise in die Vergangenheit" zu erreichen versuche, könnte ich auch einfach genau jetzt tun! Ich kann darüber nachdenken, was ich tun muss – und es einfach tun. Leichter gesagt als getan natürlich, aber die Lektion, die ich meinem jüngeren Ich mitgeben wollte, lässt sich auf genau zwei Punkte reduzieren: ins Handeln kommen und beständig bleiben. Genau dieser Ratschlag hat auch heute noch seine Gültigkeit.

Die wichtigste Erkenntnis daraus ist: Es macht absolut keinen Sinn, in Reue über die Vergangenheit zu verweilen, ganz gleich, wie sehr ich mir wünsche, zurückzugehen und Dinge zu ändern. Nein! Aber ich bin überzeugt, dass es nicht zu spät ist. Alles, was du deinem jüngeren Ich sagen möchtest, kann auch heute noch Anwendung finden und genauso nützlich sein. Zumindest trifft das in meinem Fall zu.

Ich wünsche Dir viel Erfolg auf Deiner Reise.

Begli

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